Ziele

Dem Besuch einer Förderschule geht oftmals ein zum Teil langer Leidensweg und das Stigma des „Schulversagers“ voraus. An unserer Schule ist es daher oberstes Prinzip, den Schülerinnen und Schülern das verloren gegangene Vertrauen in die eigene Person und in die Institution Schule wiederzugeben. Das heißt: unsere Schule gilt als Erziehungs- und Lernort, an dem Kinder und Jugendliche intensive Zuwendung, Förderung und Anerkennung erfahren. Am Ende steht die „besondere Form der Berufsreife“, die durch die Vermittlung von Individual-, Sach- und Sozialkompetenzen erworben werden soll.

Ziele:

Es soll den Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden,

  • Entwicklungsverzögerungen, -hemmungen und –defizite auszugleichen (Förderung der Motorik, Sprache, Kommunikation, Kognition)
  • Persönliche Fähigkeiten zu entdecken, zu entfalten und Selbstvertrauen zu entwickeln (Förderung der Grundfertigkeiten, Selbstwahrnehmung, Identitätsfindung)
  • Die Umwelt differenziert zu erfassen (Wahrnehmungsschulung)
  • Sachwissen zu erwerben, das für die Bewältigung des Alltags erforderlich ist (Kulturtechniken, Arbeitstechniken, Ordnungsprinzipien)
  • Als Mitglied einer Gruppe (Familie, Klasse, Schule, Gesellschaft) zu handeln (Förderung von Sozialkompetenzen: Fremdwahrnehmung, Verantwortung für andere, Regeln, Kommunikationstechniken)
  • Zugänge zu Arbeit und Beruf finden (Förderung von Schlüsselqualifikationen, Selbständigkeit, Kooperations-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit)